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Einige Daten zur Pfarrgeschichte
Der Ort Neuhaus (seit 1957 Schloß Neuhaus) liegt im Zusammenfluss der drei Flüsse
Alme,
Lippe und
Pader. Diese günstige Lage lässt auf eine sehr frühe Besiedlung schließen. Urkundlich erwähnt wird Neuhaus erstmalig 1036 in der Gründungsurkunde
Bischof Meinwerks für das Kollegiatstift St. Petrus und St. Andreas (Busdorf) in Paderborn. Neuhaus (lat. Nova Domus, später Nyenhus, Niggenhus) wird in dieser Urkunde als Haupthof mit vier Vorwerken, nämlich Elsen, Thune, Ascha und Burch genannt.
Vermutlich gab es schon zu dieser Zeit eine St.-Ulrichs-Kirche (Kapelle) auf dem bischöflichen Haupthof Neuhaus. Meinwerk, ein besonderer Verehrer des heiligen Ulrich, hatte den Augsburger Bischof in seinem Bistum populär gemacht. Für die Entwicklung des Ortes Neuhaus ist bedeutsam, dass die Paderborner Fürstbischöfe im 13. Jahrhundert ihren ständigen Wohnsitz nach Neuhaus verlegten. Schloss und Pfarrkirche St. Ulrich wurden zum Mittelpunkt eines Gemeinwesens, das die Fürstbischöfe im späten Mittelalter mit minderem Stadtrecht bedachten. |
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